Führungen – Reisen durch Zeiten und Lebenswelten

Archäologische Funde geben einen Einblick in das Leben der Menschen vergangener Zeiten. Jeweils ein spannendes Thema steht im Mittelpunkt der monatlich stattfindenden Sonderführungen und laden zu einer Zeitreise durch die Geschichte Brandenburgs ein.

Termin: jeden letzten Sonntag im Monat (außer an Feiertagen)
Uhrzeit: 15.00 Uhr (Dauer i. d. R. 1 h)
Eintritt: regulärer Museumseintritt, keine Führungsgebühr


Kinderführungen in den Ferien – Von Mammut bis zum Münzschatz

Thema: Steinzeit

Di, 18. Oktober – 14.30 Uhr

Wie groß ist ein Mammut? Wie lebten die Jäger und Sammler? Wie fühlt sich ein Feuerstein an? Nachgebaute Fundstücke und Naturmaterialien vermitteln anschaulich die älteste Periode der Menschheitsgeschichte.

Thema: Bronzezeit

Mi, 19. Oktober – 14.30 Uhr

Seitdem die Menschen Bronze und Eisen kannten, veränderte sich ihr Leben drastisch. Doch seit wann und vor allem wie erlernten die Menschen den Umgang mit den ersten Metallen? In dieser Kinderführung geht es um das frühe Metallhandwerk, prächtige Waffen und Schmuck und das Leben der Germanen.

Thema: Eisenzeit

Mi, 19. Oktober – 14.30 Uhr

Was ist Eisen und warum war es so wertvoll? Wer waren die Germanen? Und was hat man für Schmuck getragen vor 2500 Jahren? Dazu erfährt man in der dritten Kinderführung anhand beeindruckender Funde und erläuternder Filme mehr. Nachgebaute Fundstücke und Naturmaterialien ergänzen die Zeitreise.

Thema: Völkerwanderungszeit/Slawenzeit

Do, 20. Oktober – 14.30 Uhr

Warum begaben sich einst zahlreiche Völker auf eine lange Wanderschaft durch ganz Europa? Wer waren die Slawen, die auch in Brandenburg lebten und woher kamen sie ursprünglich? Als Meister der Zimmermannskunst errichteten die Slawen beeindruckende Holzburgen und schnitzten Möbel sowie Spielsachen für ihren Alltag.

Thema: Mittelalter

Fr, 21. Oktober – jeweils 14.30 Uhr

Wir wissen, dass Bauern, Kaufleute, Kirchengelehrte und der Adel das Bild mittelalterlicher Gesellschaften prägten. Doch wie genau sah das einfache Leben in einem Dorf oder einer Stadt des Mittelalters aus?

Thema: Neuzeit

Fr. 21. Oktober – jeweils 14.30 Uhr

Die Menschen lebten immer moderner. Wissenschaft, Wirtschaft und oft auch der Krieg bestimmten das Leben. Erfahrt in der Führung alles über große Münzschätze, moderne Erfindungen und wunderschöne Gebrauchsgegenstände.


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Heracles/Hercules in Kemnitz – Römer und Germanen in Brandenburg

So, 25. September 2016, 15.00 Uhr

In den ersten 400 Jahren n. Chr. lassen sich erste Kontakte der hier lebenden germanischen Stämme mit dem Römischen Reich feststellen. Nicht immer waren sie kriegerischer Natur. Die im Museum präsentierten Exponate zeugen von Söldnerdiensten, Geiselnahmen aber auch dem normalen Handelstransfer zwischen Römer und Germanen. Folgen Sie uns auf den Spuren der alten Römer und Germanen durch das Land.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


130 000 Jahre Kulturgeschichte im Land Brandenburg – Spuren im Sand

So, 30. Oktober 2016, 15.00 Uhr

Dieser Rundgang durch die einzelnen Epochen der Kulturgeschichte des Landes Brandenburgs vermittelt einen Eindruck vom Lebensalltag der Menschen. Die einzigartigen Funde sind Beispiele für die bedeutende Kulturgeschichte unseres Landes. Exponate wie das älteste Tragenetz der Welt aus Friesack, der Goldarmring aus Nassenheide, das Königsgrab von Seddin oder verschiedene Münzschatzfunde sind nur einige Höhepunkte, welche auf dieser "Reise" durch die jahrtausendealte Geschichte zu bestaunen sind.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Ora et labora – Das Leben hinter Klostermauern im Mittelalter

So, 27. November 2016, 15.00 Uhr

"Bete und arbeite" - Mönchtum im mittelalterlichen Brandenburg.
Noch heute strahlt das Brandenburger Paulikloster etwas Geheimnisvolles aus. Folgen Sie uns auf den Spuren des Dominikanerordens, erfahren Sie etwas über den Tagesablauf der Mönche, wie sie lebten und arbeiteten. Warum war es ein Orden der Wissenschaft und was verhalf ihm zu solch einer Popularität? Wie konnte man zu damaliger Zeit derartig imposante Gebäude errichten? Was waren die Maxime des Ordens? Diese und weitere Fragen werden Ihnen während der Führung beantwortet.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Diamonds Are a Girl's Best Friend – Schmuck in jeder Epoche, auch für Männer

So, 18. Dezember 2016, 15.00 Uhr

Wahrscheinlich nicht nur in heutiger Zeit löste Schmuck bei Frauen wie auch bei Männern eine magische Wirkung aus. Der Gebrauch von Schmuck ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon in der Steinzeit benutzten die Menschen Muschel- und Schneckengehäuse, Tierzähne oder –wirbel und Steine als Halsketten oder Anhänger. Was bewog sie dazu? Auch als Grabbeigabe diente häufig Schmuck. Mit der Entdeckung der Verarbeitungsmöglichkeiten von Bronze und Eisen erweiterte sich die Anwendungspalette um ein Vielfaches. Hier hatten z.B. Waffen nicht nur einen Verteidigungs- bzw. Angriffscharakter sondern auch ein schmückendes Element. Schmuck – hier ist nicht alles Gold was glänzt!


Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Weihnachten im Museum: Mit dem Landesarchäologen durch die Dauerausstellung

Di, 27. Dezember 2016, 11.00 und 14.00 Uhr

Kurz vor dem Jahreswechsel lädt der Landesarchäologe und Direktor des Brandenburgisches Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums Prof. Dr. Franz Schopper, traditionell zu einer besonderen Führung ein. Der Direktor stellt seine persönlichen Lieblingsfunde vor, erläutert ihre Geschichte, die Umstände ihres Auffindens und ihre Besonderheiten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Fund des Monats

jeweils am zweiten Donnerstag des Monats um 16.00 Uhr

Eintritt: 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr

Oktober/Mittelalter: Ein Pilgerzeichen aus Bad Wilsnack

Die Menschen zu jener Zeit unternahmen Wallfahrten in der Hoffnung auf Sündenablass oder Heilung. Nicht nur bekannte Orte wie Santiago de Compostela, Jerusalem oder Rom waren Pilgerziele, sondern insbesondere auch Bad Wilsnack, Luckau oder Heiligengrabe, da sie gut erreichbar waren. Dies lässt sich an den dort als Andenken oder Glücksbringer verbreiteten Pilgerzeichen ablesen. Jedes Zeichen erzählt uns dadurch seine Geschichte.

November/Neuzeit: Ein moderner Kaffeebecher

Der Pappkaffeebecher in der Ausstellung ist das jüngste und somit auch das aktuellste Exponat. Er ist kein archäologisches Objekt, steht aber in einer chronologischen Reihe mit unterschiedlichsten Kaffeetassen, die aus verschiedenen Epochen der Neuzeit stammen. Der Becher markiert also vorerst das Ende einer Kulturgeschichte des Kaffees, welche im Archäologischen Landesmuseum anhand von Trinkgefäßen illustriert wird.

Dezember/Paläolithikum: Ältester Fund des Landes Brandenburg

Im Braunkohletagebau Jänschwalde entdeckten Archäologen im Jahre 2013 einen eiszeitlichen Fundplatz. Dort befanden sich fast 130 000 Jahre alte Tierknochen, von denen einige Schnittspuren von Steinwerkzeugen aufwiesen. Die dazugehörigen Feuersteingeräte, mit denen die Neandertaler das Fell sowie das Fleisch vom Knochen abschabten, weisen die Stelle als Jagd und Zerlegestelle aus. Durch diese Funde lassen sich die Lebensumstände der Neandertaler genauer rekonstruieren und eine vergangene Welt so wieder auferstehen.

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    Mit dem Auto erreichen Sie das Paulikloster via A2, B1 und B101. Besucher, die mit der Deutschen Bahn anreisen, nutzen den RegionalExpress der Linie 1.

     

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