Dauerausstellung

Die Geschichte des Landes ist spannend wie nie!
Das Archäologische Landesmuseum zeigt ihre Hinterlassenschaften.

Die Dauerausstellung präsentiert mit etwa 10 000 ausgewählten Exponaten einen faszinierenden Überblick der über 130 000-jährigen Kulturgeschichte Brandenburgs. Auf rund 2000 m² Fläche wird der Besucher durch 9 Räume geführt, beginnend mit der Steinzeit, über die Bronze- und die Eisenzeit, von der Völkerwanderungszeit zu den Slawen und durch das Mittelalter in die Neuzeit.

Zu den ältesten Funden des Landes Brandenburg gehören neben Faustkeilen und Pfeilspitzen auch eines der ältesten Textilien der Welt, das Tragenetz aus Friesack, jungsteinzeitliche Goldringe aus einer Grabbestattung und der erhaltene Schädel einer erfolgreichen Trepanation (Operative Öffnung der Schädeldecke).

Mit der Kenntnis des Bronzegusses beginnt die Ausbildung von Herrschafts- und Machtzentren. Ein zweirädriger Miniaturwagen aus Bronze von Eiche bei Potsdam und komplizierte Bestattungssitten geben den Blick auf Rituale der Bronzezeit frei.

Fremd und bisher ohne Parallele im Land Brandenburg tritt uns in der Völkerwanderungszeit eine junge Frau aus dem 5. Jahrhundert entgegen, deren Schädel nach hunnischer Sitte bereits in der Kindheit künstlich verformt wurde.

Ein beeindruckender Fund ist der große slawenzeitliche Münzschatz von Plänitz aus dem 11./12. Jahrhundert, der überwiegend aus Sachsenpfennigen besteht. Reste eines Tonhornes, vermutlich ein Mitbringsel einer Wallfahrt nach Aachen, eine Pilgermuschel aus Santiago de Compostela, andere Pilgerzeichen und Heiligenfigürchen zeugen von Fernreisen und spätmittelalterlicher Frömmigkeit in den Städten.

Die frühe Neuzeit glänzt im wahrsten Sinne: Münzhorte präsentieren das Auf und Ab einer Wirtschaftsgeschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert und lassen damit verbundene persönliche Schicksale erahnen.

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