13./14. April 2018

Internationales Symposium Experimentelle Musikarchäologie
Ein Symposium, das gemeinsam von der Studiengruppe für Musikarchäologie des Internationalen Rates für Traditionelle Musik (ICTM) und der Internationalen Studiengruppe für Musikarchäologie (ISgMA) im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg veranstaltet wird.

Musikarchäologische Studien widmen sich zumeist experimentellen Vorhaben. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus derartigen musikarchäologischen Experimenten werden im wissenschaftlichen Diskurs reflektiert und vertiefend behandelt. Dieses Symposium würdigt aktuelle Trends in der experimentellen Rekonstruktion und Herstellung alter Musikinstrumente, sowie dem experimentellen Spielen.

13. April 2018
Vorträge (Vortragssprache Englisch)

14. April 2018
Vorträge und Workshops (Vortragssprache Englisch):
How to Produce a Simple Clarinet Jean-Loup Ringot
How to Play any Object with a Cavity as a Flute Thomas Olesch

Programm Download (PDF, 53 KB)

Veranstaltung mit begrenzter Teilnehmerzahl. Anmeldung erwünscht unter: info@landesmuseum-brandenburg.de oder 03381 4104112

Eintritt frei


13. April 2018, 19.00 Uhr

Konzert in der Ausstellung "Dragon Voices – Die faszinierenden Hörner der Etrusker und Kelten"
John Kenny & Patrick Kenny, Großbritannien

John und Patrick Kenny, ein musikalisches Vater-Sohn-Duo, bietet in seinem Konzert die einzigartige Möglichkeit, die großen Hörner der alten keltischen und etruskischen Welt gemeinsam gespielt zu erleben.

1993 war John Kenny der erste Mensch in der Neuzeit, der die Carnyx spielte, Schottlands 2.000 Jahre altes keltisches Wildschweinhorn. Seine erste öffentliche Performance hatte Patrick Kenny mit einem Nachbau der Deskford Carnyx anlässlich der Wiedereröffnung des Schottischen Nationalmuseums in Edinburgh im Jahr 2011. Seitdem folgten viele weitere internationale Auftritte mit diesem außergewöhnlichen Instrument.

Als Mitglieder des European Music Archaeology Project spielten John und Patrick Kenny zudem europaweit im Rahmen verschiedener Veranstaltungen. Im Mai 2017 gaben die Musiker ihr CD-Debüt. Auf dem Album „Set Upon the Rood“ findet sich "The Deer's Cry" für Deskford Carnyx und Loughnashade Horn, umgesetzt und eingespielt von John Kenny.

http://carnyx.org.uk/dragon-voices/

– ausgebucht –

Eintritt: 7 €, erm. 4 €

John Kenny with Deskford Carnyx, Foto: Hugh Beauchamp, Edinburgh, 2011

15. April 2018, 15.00 Uhr

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung
Arnd Adje Both, Kurator

Der Besucher erfährt während dieser Führung Wissenswertes über Klang und Musik in vergangenen Epochen. Originale und Rekonstruktionen werden ebenso erläutert wie die Sound- und Audiostationen der Sonderausstellung. Der Kurator und Musikarchäologe Dr. Adje Both erläutert, wie sich ferne Klangwelten erforschen und dem heutigen Betrachter und Zuhörer näher gebracht werden können.

 

– Die Veranstaltung ist ausgebucht. – Weitere Führungen sind nach Absprache möglich –

Eintritt 5 €, erm. 3,50 €, keine Führungsgebühr

 


2. Mai 2018, 18.30 Uhr

Themenvortrag „Wie im Himmel, so unter Wasser: Bronze- und eisenzeitliche Rasseln der Lausitzer Kultur in Brandenburg“
Katharina Schmeiduch, Archäologin, Berlin

Veranstaltung mit begrenzter Teilnehmerzahl. Anmeldung erwünscht unter: info@landesmuseum-brandenburg.de oder 03381 4104112

Eintritt frei


13. Mai 2018, 15.00 Uhr

Führung durch die Sonderausstellung „Musikinstrumente der Antike und deren Mythologie“
Gina Schulz, Klassische Archäologin, Berlin

Der Besucher erfährt auf dieser Führung Wissenswertes über Klang und Musik in vergangenen Epochen. Originale und Rekonstruktionen werden ebenso erläutert wie die Sound- und Audiostationen der Sonderausstellung. Die Klassische Archäologin Gina Schultz legt in dieser Führung den Fokus auf die Musik der Antike. Sie stellt die Instrumente dieser Epoche vor und erklärt deren Vorkommen, ihre Verwendung und ihre Bedeutung in der Mythologie.

– ausgebucht –
Eintritt 5 €, erm. 3,50 €, keine Führungsgebühr

– Weitere Führungen sind nach Absprache möglich –