Archäotechnica

Historische Kunst- und Handwerkstechniken

Die ARCHÄOTECHNICA fördert ein tieferes Verständnis für die Entwicklung vom ersten Steinwerkzeug zur heutigen hoch technologisierten Gesellschaft. Sie präsentiert jährlich an zwei Veranstaltungstagen einzelne Facetten handwerklicher und technischer Methoden, aber auch komplexe Entwicklungsvorgänge.


20./21. August 2016 | jeweils 10-17 Uhr

ArchäoTechnica 2016

5000 Jahre Bauhandwerk: Vorführungen historischer Handwerkstechniken

In diesem Jahr geht es um das Thema Bauhandwerk quer durch die Jahrtausende. Ob steinzeitliche Holzbrunnen, Dachschindeln aus der Eisenzeit, Bleiverglasung oder Ständerbau aus dem Mittelalter – Fachleute, Archäologen und professionell geschulte Laiendarsteller erklären und demonstrieren Fertigungsweisen, Werkzeuge und Gebäude rund um das Thema Bauhandwerk.

Schon früh begann der Mensch in seiner Geschichte Behausungen zu bauen. Spätestens im 5. Jahrtausend vor Christi entstanden mit der Sesshaftwerdung des Menschen größere Siedlungen. Die Häuser bestanden aus Holz, Stroh und Lehm. Trotz der kulturellen Weiterentwicklung durch Einflüsse anderer Kulturen blieben dies die Grundmaterialien für ein Haus über viele Jahrtausende hinweg. Erst die Römer brachten das professionelle Bauhandwerk nach Deutschland. Die Techniken und die mathematischen Grundlagen von Hochbau, Wohnungsbau und Straßenbau waren von den Griechen übernommen und weiterentwickelt worden. Die Römer verarbeiteten Ziegel, beheizten ihre Häuser mit Fußbodenheizungen, bauten Wasserleitungen, Kanäle und Straßen. Ihre Einflüsse veränderten die Baukultur in Europa.
Nachdem mit der Christianisierung in Deutschland im frühen Mittelalter aus Siedlungen befestigte Städte wurden, entstand der Beruf des Baumeisters, die zumeist gelernte Steinmetze, Maurer und Zimmerer waren. Sie wurden in einer langjährigen Ausbildung  geschult und standen einer Bauhütte vor. In der Neuzeit lernten sie aus praktischer Erfahrung und aus den sog. Werkmeisterbüchern, im 19. Jh. bildete sich der Beruf des Architekten als eigene akademische Disziplin heraus.

Eintritt 5 € / erm. 3,50 € / Familien 10 € / Kinder unter 10 Jahren frei

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