Archäotechnica Rückblick 2010 – 2016

2016: 5000 Jahre Bauhandwerk: Vorführungen historischer Handwerkstechniken

2016 ging es um das Thema Bauhandwerk quer durch die Jahrtausende. Ob steinzeitliche Holzbrunnen, Dachschindeln aus der Eisenzeit, Bleiverglasung oder Ständerbau aus dem Mittelalter – Fachleute, Archäologen und professionell geschulte Laiendarsteller erklärten und demonstrierten Fertigungsweisen, Werkzeuge und Gebäude rund um das Thema Bauhandwerk

2015: Die Kulturgeschichte der Nutzpflanzen

Die sechste Archäotechnica beschäftigte sich mit der Herkunft und der vielfältigen Verarbeitungsweise und Nutzung von Kulturpflanzen durch verschiedene Epochen hinweg. Archäologen, Historiker und Spezialisten demonstrierten und erläuterten auf authentische Art und Weise Ernährungsgrundlagen und -formen, die medizinische Versorgung durch Heilkräuter und deren Verarbeitung, die Pflanzen in der Textilherstellung und die umfangreiche und manchmal überraschende Nutzung von Pflanzen im Alltag und zu Kultzwecken.

2014: Römer und Germanen

2014 wurde die Zeit der Römer und Germanen beleuchtet, in der das expandierende Römische Reich ab dem 3. Jh. v. Chr. die Gebiete keltischer und germanischer Stämme im westlichen Teil des heutigen Europas eroberte. Mit den Kriegszügen von Julius Cäsar wurde der Rhein ab der zweiten Hälfte des 1. v. Chr. zur Grenzlinie zwischen dem Imperium Romanum und den rechtsrheinischen Siedlungsgebieten germanischer Stämme wie den Sueben, Cheruskern oder den Markomannen.

2013: Textilhandwerk und Bekleidung im Wandel der Jahrtausende

Bei der Archäotechnica 2013 zeigten Schneider, Färber, Schuhmacher, Weber, Kürschner und viele andere Handwerker und Spezialisten, wie Kleidungsstücke zu verschiedenen Zeiten hergestellt und getragen wurden. Die besucher schauten  dem Fachmann über die Schulter und erfuhren in Vorführungen, wie die Kleidung verschiedener Epochen aussah und getragen wurde. Die Besucher erlebten hautnah die Entstehung und Bedeutung der Bekleidung von der Urzeit bis in die Moderne.

2012: Lagerleben und Waffentechnik des Dreißigjährigen Krieges

Der Dreißigjährige Krieg wurde lebendig! Am letzten August-Wochenende wurden die Mauern des Pauliklosters erneut belebt durch die authentischen Darstellungen historischer Kunst- und Handwerkstechniken. 2012 wurden das Lagerleben und die Waffentechnik im Dreißigjährigen Krieg beleuchtet.

2011: Kunst- und Handwerkstechniken des 17. Jahrhunderts

2011 wurden Gewerke des 17. Jahrhunderts beleuchtet. Die Gruppen Horns Grünes Leibregiment und Hortus Bellicus wurden das Lagerleben vorgeführt mit den entsprechenden Zelten und dem Mobiliar. Der Spezialist A. König wurde mit dem passenden Werkzeug die Waffentechnik demonstriert. Die Schneiderin B. Enkirch erklärte an einem Gewand die Mode der Zeit bzw. die Nähtechniken und Materialien. Die Münzer von Rothenburg zeigten an einem authentischen Nachbau einer Münzpresse die Münzprägung um 1617. Der Kürschner S. Krause demonstrierte, wie aus einem Fell ein Pelz wird. Die Holländerin H. Schumann zeigte die Haubenmacherei. Die Textilherstellung demonstrierte A. Schmidt an einem originalen Webstuhl. Die musikalischen Seiten wurden durch M. Zloch und R. Gehler vorgeführt.

2010: Handwerkstechniken des 13. und 14. Jahrhundert