FOCUS

FOCUS ist interdisziplinäres Forum und nachhaltige Kommunikations- und Fortbildungsplattform für Fachpublikum aus dem Museums- und Ausstellungsbereich. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Lehre, Entscheiderinnen und Entscheider aus Museen, junge Kolleginnen und Kollegen sowie Dienstleister aus der Museums- und Ausstellungsbranche.

Die erste FOCUS-Veranstaltung fand im März 2014 statt und war ein voller Erfolg: Rund 250 namhafte nationale und internationale Ausstellungsgestalter, Medienentwickler, Designer, Szenografen und Kulturvermittler kamen zum Thema "Neue Medien in Museen und Ausstellungen" ins Paulikloster. Im März 2015 wurde das Format unter dem Thema "Menschen . Machen . Museum." und April 2016 mit dem Thema "Ausstellungen zwischen Technik und Inszenierung" erfolgreich fortgeführt.

Veranstaltungsort ist das beeindruckende, über 700 Jahre alte Paulikloster in Brandenburg an der Havel, in dem sich das Archäologische Landesmuseum seit 2008 befindet. Die Dauerausstellung präsentiert mit etwa
10 000 ausgewählten Exponaten einen faszinierenden Überblick der über 130 000-jährigen Kulturgeschichte des Landes Brandenburg.


FOCUS: Inklusion und Barrierefreiheit im Museum

29. März – 31. März 2017

Fachtagung zu: Inklusion . Barrierefreiheit . Design für Alle
Die Fachveranstaltung FOCUS geht in die vierte Runde. Vom 29. bis 31. März 2017 treffen sich im Paulikloster in Brandenburg an der Havel wieder zahlreiche Akteure aus der Museums- und Ausstellungsszene. 2017 bietet FOCUS ein lebendiges Forum, um die Themen Inklusion und Barrierefreiheit aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren.
Vor mehr als zehn Jahren haben sich Deutschland und 158 weitere Länder mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, Barrierefreiheit und Inklusion im gesellschaftlichen Leben umzusetzen. Angebote von Museen und Kultureinrichtungen gehören eindeutig dazu.
Circa 12,5 % der Gesamtbevölkerung in Deutschland sind aufgrund von körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen von vielen Kulturangeboten ausgeschlossen. „Nichts über uns ohne uns“ ist der Leitsatz, unter dessen Motto Betroffene beteiligt werden sollen. Hinzu kommen die Menschen, die wegen ihrer sozialen Situation, Alter oder Migration museale Angebote nicht nutzen können. Die Erfahrung zeigt, dass es kaum möglich ist, Inklusion und Barrierefreiheit für ALLE in einem Zuge umzusetzen. Dennoch verdeutlichen erfolgreiche Beispiele aus Museen und Ausstellungshäusern, dass jeder Schritt zum inklusiven Ausstellen die Qualität für alle Besucherinnen und Besucher verbessert und große, bislang oft ungenutzte kreative Potentiale freisetzt. Für Museen liegt genau hier die große Chance: Wenn Inklusion weniger von den Defiziten und Einschränkungen gedacht wird, als viel mehr von den Potentialen, können Museen zukunftsfähig bleiben und auf Bedürfnisse sehr unterschiedlicher Zielgruppen reagieren. 
FOCUS 2017 fragt: Wo stehen die Museen heute? Wo liegen die Potentiale der betroffenen Zielgruppen? An welcher Stelle können Museen mit der Umsetzung beginnen und woher erhalten sie, wenn nötig, Unterstützung?

Vorträge & Workshops
Innerhalb des umfangeichen Vortragprogramms stellen Museen, Fachverbände sowie Expertinnen und Experten ihre Lösungsansätze und -strategien vor. Sie berichten über ihre Wege zu mehr Inklusion und Barrierefreiheit. Erfahrungen mit der Schulung von Mitarbeitern, Fördermöglichkeiten sowie der Kooperation mit Betroffenenorganisationen und ehrenamtlichen Helfern werden ausgetauscht. Gemeinsam und im Austausch mit von Behinderung betroffenen Fachleuten machen die FOCUS-Teilnehmer neue Erfahrungen und erschließen in Workshops bislang ungenutzte kreative Potentiale für Gestaltungs- und Vermittlungskonzepte. 

Fachmesse
Darüber hinaus stellen Unternehmen und Dienstleiter innovative technische Möglichkeiten und Hilfsmittel zur barrierefreien Gestaltung und Vermittlung vor und regen das Fachpublikum zu neuen kreativen Lösungsansätzen an. Das Kirchenschiff des historischen Pauliklosters bietet dazu auf über 1.800 qm viel Raum für die begleitende Fachmesse. 




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    Mit dem Auto erreichen Sie das Paulikloster via A2, B1 und B101. Besucher, die mit der Deutschen Bahn anreisen, nutzen den RegionalExpress der Linie 1.

     

    Download: Anfahrtsplan (PDF)

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