Sonderführungen

Reisen durch Zeiten und Welten: Archäologische Funde geben einen Einblick in das Leben der Menschen vergangener Zeiten. Jeweils ein spannendes Thema steht im Mittelpunkt der monatlich stattfindenden Sonderführungen und laden zu einer Zeitreise durch die Geschichte Brandenburgs ein.

Termin: jeden letzten Sonntag im Monat (außer an Feiertagen)
Uhrzeit: 15.00 Uhr (Dauer i. d. R. 1 h)
Eintritt: regulärer Museumseintritt, keine Führungsgebühr


Loch im Kopf und Aderlass? Behandlungsmethoden und Medizin von der Vorgeschichte bis zur Neuzeit.

So, 18. November 2018, 15.00 Uhr

– ACHTUNG GEÄNDERTER TERMIN –

Werden wir heute krank, gehen wir zum Arzt oder kurieren uns mit Mitteln aus der Apotheke. Doch wie heilten die Menschen in vergangenen Zeiten einfache Blessuren oder ernsthafte Erkrankungen? Bei archäologischen Untersuchungen sind Funde von medizinischem Gerät und Spuren von Heilpflanzen und Arzneien eine Seltenheit, aber es gibt sie. Auch Schriftquellen verraten vor allem für das Mittelalter und die Neuzeit Aufschlussreiches über die Behandlung von Krankheiten und den Umgang mit Erkrankten. Aussagekräftig sind auch menschliche Skelette, die viel über den Gesundheitszustand eines Individuums verraten können. Besonders für frühe, noch schriftlose Gesellschaften liefern Knochen wichtige Informationen. So wissen wir, dass man bereits in der Jungsteinzeit Trepanationen durchführte, bei denen der menschliche Schädel geöffnet wurde. Eine Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums auf den Spuren von Heilkunst und früher Medizin.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Expertenführung: Restaurierung

So, 9. Dezember 2018, 15.00 Uhr

Artefakte, die lange Zeit in der Erde, in geschlossenen Räumen oder in feuchtem Milieu überdauert haben, gelangen nach ihrer Bergung meist in die Hände von Restauratoren. Diese Spezialisten reinigen und restaurieren die Objekte und helfen so, diese auch für die Zukunft zu erhalten. Um das zu gewährleisten, muss ein Restaurator um die Eigenschaften verschiedener Materialien wissen und den Blick für das berühmte Detail haben. In einem Museum gehört es auch zu den Aufgaben des Restaurators, Objekte für eine ansprechende und informative Präsentation vorzubereiten. Die Ausstellungsbedingungen müssen hierbei jedoch gewährleisten, dass die Stücke keinen Schaden nehmen. Welche Temperatur, welche Lichtintensität oder welche Luftfeuchtigkeit sind für verschiedene Materialien eigentlich zulässig? Und worin besteht der Unterschied zwischen Konservierung und Restaurierung? Thomas Mattern, der Restaurator des Hauses, wird diese und andere interessante Fragen zu seinem Berufsbild auf seiner Expertenführung in der Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg beantworten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Nachts im Museum – Taschenlampenführung für Kinder

Do, 20. Dezember 2018 – 18.00 Uhr
(Dauer ca. 1 Stunde)

Wenn es im Archäologischen Landesmuseum schon längst still und dunkel geworden ist und alle Besucher Zuhause sind, dann beginnt unsere abenteuerliche Reise durch die Zeit. Mit Taschenlampen erkunden wir die Ausstellungsräume und erleben, wie die Menschen in der Vergangenheit gelebt haben könnten. Auf unserer Tour begegnen wir dem Skelett eines Auerochsen, einem Mammutzahn, prunkvollen Goldbechern, wertvollen Schwertern und so manch seltsamen Dingen, deren Geheimnisse wir versuchen zu entlocken. Mitmachen können alle Kinder ab 8 Jahren, die mutig genug sind, mit uns im Dunkeln das Museum zu entdecken! Bitte Taschenlampen nicht vergessen!

Bereits ausgebucht. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich. Weitere Termine für die Taschenlampenführung werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 € | Familien 10,00 €
Keine Führungsgebühr


Vom Bastschuh zur Trippe. Bekleidungssitten im Wandel der Jahrtausende.

So, 16. Dezember 2018, 15.00 Uhr

Kleidung schützt den Menschen seit jeher vor Witterungseinflüssen und sagt gleichzeitig viel über Herkunft, Geschlecht und soziale Stellung des Trägers oder der Trägerin aus. Nicht zuletzt Modegeschmack und Schönheitsideal einer jeweiligen Epoche werden anhand des äußeren Erscheinungsbildes greifbar. Auch wenn sich Leinen, Wolle oder Leder nur selten im Boden erhalten haben, gibt es eben doch immer wieder spektakuläre Funde von Kleidungsstücken oder deren Fragmenten. Häufiger hingegen stößt der Archäologe auf Schmuck und Accessoires, die - je nach Epoche - aus Knochen, Geweih, Metall oder Glas hergestellt sein konnten. Auf dieser Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg widmen wir uns ganz dem modischen Geschmack unserer Vorfahren.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Weihnachten im Museum: Mit dem Landesarchäologen durch die Dauerausstellung

Di, 27. Dezember 2018, 11.00 und 14.00 Uhr

Kurz vor dem Jahreswechsel lädt der Landesarchäologe und Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums Prof. Dr. Franz Schopper, traditionell zu einer besonderen Führung ein. Der Direktor stellt seine persönlichen Lieblingsfunde vor, erläutert ihre Geschichte, die Umstände ihres Auffindens und ihre Besonderheiten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Von Mönchen und Mauern in Brandenburg an der Havel – Das Paulikloster im Mittelalter

So, 27. Januar 2019, 15.00 Uhr

In dieser Führung widmen wir uns nicht den im Museum gezeigten Funden, sondern legen den Fokus auf die mittelalterliche (Bau-)Geschichte des Hauses, das seit 2008 Heimat des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg ist. 1268 begann der Bau der Klosterkirche, die in der zweiten Hälfte des 14. Jhs. schließlich als dreischiffiger Backsteinbau vollendet wurde. Südlich der Kirche, also vom Treiben der Stadt abgewandt, entstanden vom späten 13. bis zum Ende des 15. Jhs. die Wohn- und Wirkungsstätten des ehemaligen Dominikanerkonvents. Erfahren Sie in dieser Führung, wo die Bibliothek des ehemaligen Klosters lag und wo die Mönche beteten, arbeiteten und schliefen. Lernen Sie das Archäologische Landesmuseum aus einer neuer Perspektive kennen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Der Schatz am Baggersee – Hort- und Schatzfunde von der Steinzeit bis zur Neuzeit

So, 24. Februar 2019, 15.00 Uhr

Immer wieder erreichen uns Nachrichten von spektakulären Funden, die in vermeintlich unscheinbarer Landschaft oder gar aus Seen und Mooren geborgen werden. Die nicht selten in großer Menge gefundenen Münzen, Waffen, Schmuckstücke, Arbeitsgeräte oder Barren werfen jedoch Fragen auf. Derartige Funde werden in der Archäologie als Horte oder Deponierungen bezeichnet und beschäftigen die Forschung seit Generationen. Versteckten Eigentümer und Händler ihre wertvollen Besitztümer und Waren in unruhigen Zeiten? Oder handelt es sich bei manchen Horten gar um Opfer an Götter und höhere Mächte? Widmen wir uns in dieser Sonderführung einem überaus spannenden Thema.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Rötel, Rassel, Opferschacht - Kult, Ritus und Religion von der Steinzeit bis zur Neuzeit.

So, 31. März 2019, 15.00 Uhr

Hinweise für Glaube und Kult lassen sich bis in die frühesten Anfänge der Menschheitsgeschichte zurückverfolgen. Die Gedankenwelten und meist komplexen Kultpraktiken unserer Vorfahren üben einen großen Reiz auf uns aus, doch lassen sie sich schwer nachvollziehen oder gar rekonstruieren. Aus archäologischer Sicht stellt sich zudem oft die Frage, welche Funde und Befunde überhaupt einen religiösen und/oder kultischen Bezug aufweisen. Aus historischen Gesellschaften gibt es allerdings schriftliche und materielle Hinterlassenschaften sowie zuweilen auch architektonische Zeugnisse, die uns einen Einblick in die gelebte Religion vergangener Zeiten erlauben. Begeben wir uns in dieser Führung auf eine Reise durch die Glaubens- und Vorstellungswelten unserer Vorfahren.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Einkorn, Topf und Rindergrab – Die Jungsteinzeit in Brandenburg

So, 28. April 2019, 15.00 Uhr

Das Neolithikum, auch als Jungsteinzeit bezeichnet, ist eine von tiefgreifenden Veränderungen gekennzeichnete Epoche. Ab dem 5. Jt. v. Chr. setzten sich in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas Ackerbau sowie Viehhaltung- und züchtung durch und die Menschen wurden erstmals permanent sesshaft. Dies zog weitere Innovationen nach sich: Keramikherstellung, Textilverarbeitung, Hausbau und die Entwicklung des Rades gehören in diese Zeit. Auch der Umgang mit den Verstorbenen spielte eine herausragende Rolle, wie Steingräber oder Überreste von Totenhütten belegen. Aufwendig war auch die Errichtung von Kreisgrabenanlagen und Erdwerken, deren oftmalige Umgestaltung und einstige Funktion bis heute diskutiert wird. Lassen wir uns in dieser Sonderführung die Welt der Jungsteinzeit näherbringen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Gold im Grab und hoch zu Ross – Den Eliten vergangener Gesellschaften auf der Spur

So, 26. Mai 2019, 15.00 Uhr

Die Ausbildung von differenzierten Gesellschaften, zu denen auch eine elitäre Schicht gehört, lässt sich ab der Bronzezeit greifen. Doch selbst für frühe Jäger- und Sammlerkulturen und die ersten sesshaften Gruppen gibt es immer wieder Hinweise für den besonderen Status einzelner Personen. Doch woran macht der Archäologe derartige Aussagen fest, wenn detaillierte Informationen zu einem Individuum oder einer Gruppe nicht überliefert sind? Reste imposanter Grabmäler und Wohnbauten, aber auch der Besitz von seltenen Importwaren, kostbarem Schmuck und Waffen können aus archäologischer Sicht auf den sozialen Rang einer Person oder einer ganzen Gruppe verweisen. In dieser Führung prüfen wir, ob auch das Brandenburger Fundmaterial Hinweise auf einstige Eliten bereithält.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Sichel, Bohne, Hügelgrab – Die Bronzezeit in Brandenburg

So, 23. Juni 2019, 15.00 Uhr

Die Bronzezeit ist nicht nur eine Epoche, in der eine Kupfer-Zinn-Legierung Einzug in das Leben der Menschen hielt. Für die Zeit zwischen 2000 und 800 v. Chr. lassen sich weitere Entwicklungen nachvollziehen, die die damalige Gesellschaft maßgeblich beeinflusst haben. So ist nach heutiger Auffassung die Ausbildung von sozialen Eliten untrennbar mit der Bronzezeit verbunden. Zuweilen monumentale Grabbauten, materieller Reichtum und gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und womöglich religiöser Einfluss dürfte die Oberschichten ausgezeichnet haben. Zur Bronzezeit gehören aber auch Spannungen und kriegerische Auseinandersetzungen, weitreichende Handelsbeziehungen, handwerkliche Glanzleistungen, komplexe Glaubensvorstellungen und sich ändernde Bestattungssitten. Widmen wir uns in dieser Führung einer glänzenden und dynamischen Epoche.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Es ist ein Kraut gewachsen – Nutzung natürlicher Ressourcen durch die Jahrtausende

So, 28. Juli 2019, 15.00 Uhr

Ob Bodenschätze, Baumaterial, Heil- oder Nahrungsmittel – der Mensch braucht die Natur und ihre Ressourcen zum Überleben. So verwundert es nicht, dass sich für alle Epochen nachweisen lässt, dass unsere Vorfahren weitreichende Kenntnisse über ihre Umwelt besaßen und diese zu nutzen wussten. Im Rahmen dieser Führung werden wir an ausgewählten Beispielen zeigen, welche natürlichen Rohstoffe im Leben unserer Vorfahren eine wichtige Rolle spielten. Woraus stellte man in der Vorgeschichte beispielsweise Klebstoff her und welche Pflanzen und Hölzer waren aus dem Leben der Menschen nicht wegzudenken? Diesen und anderen spannenden Fragen gehen wir in dieser Sonderführung nach.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Klangstein, Schwirrholz, Knochenflöte – Klang und Musik von der Steinzeit bis ins Mittelalter

So, 25. August 2019, 15.00 Uhr

Konzerte, Chorabende und Tanzveranstaltungen gehören bis auf den heutigen Tag zu den schönsten Seiten, die das Leben zu bieten hat. In geselliger Runde wird sich amüsiert, werden Kontakte geknüpft, das Tanzbein geschwungen und nicht selten musikalisches Kulturgut bewahrt. Mit Tontrommeln und Schwirrhölzern erzeugte man bereits in der Steinzeit verschiedenste Klänge und Geräusche. Klapperbleche, Rasseln, Flöten und Glöckchen kamen von der Bronzezeit bis zum Mittelalter zum Einsatz. Doch Musik, Gesang und Tanz standen nicht nur im Zeichen von Geselligkeit und Vergnügen, sondern spielten vermutlich frühzeitig eine wichtige Rolle in Kult und Glaubenspraxis. Begeben wir uns auf eine wissenswerte und wohl klingende Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Trichterbecher und Kugeltopf – Die Welt der Gefäße von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter

So, 29. September 2019, 15.00 Uhr

In den Vitrinen vieler Museen sind große Mengen an Töpfen, Schalen, Bechern und Schöpfgefäßen ausgestellt. Manchmal bewundern wir ihre Formgebung und Verzierung, doch nicht selten können wir mit schlichten Töpfen oder ihren Fragmente wenig anfangen. Für den Archäologen hingegen sind Gefäße eine aussagekräftige Fundgattung, die oft sogar namensgebend für archäologische Kulturen ist, wie Trichterbecher, Glockenbecher und Kugelamphoren eindrucksvoll belegen. Aber auch für Nicht-Archäologen bietet dieses Thema spannende Einblicke in vergangene Epochen. Werfen wir daher einen Blick auf Schachteln aus Birkenrinde, die aufblühende Keramikherstellung der Jungsteinzeit und besondere Urnen der Bronzezeit. Auch Gold, Glas und andere Materialien werden uns auf dieser Führung begegnen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Hütte, Haus und stolze Burg – Wohnen von der Steinzeit bis in die Neuzeit

So, 27. Oktober 2019, 15.00 Uhr

Der Mensch, wie auch seine hominiden Vorfahren, lebt seit jeher in Gemeinschaften. Die Gruppe sichert das Überleben in vielerlei Hinsicht – von der Fortpflanzung bis hin zur gemeinsamen Nahrungsbeschaffung. Doch wo und wie wohnte man zu verschiedenen Zeiten? Während frühe Jägerkulturen ihrer Beute hinterher ziehen mussten und wohl einfache, transportable Behausungen bevorzugten, entstanden mit der Sesshaftwerdung permanente Siedlungen mit dörflichem Charakter. Doch wie sahen die Dörfer in Bronze- und Eisenzeit aus? Wo errichtete man Siedlungen und welches Baumaterial wurde bevorzugt? Uns interessiert in dieser Sonderführung natürlich auch, wie es sich in den Burgen und Dörfern der Slawen oder einer mittelalterlichen Stadt lebte.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Keule, Schwert und Massengrab – Hinweise auf Kampf und Gewalt in vergangenen Zeiten

So, 24. November 2019, 15.00 Uhr

Wir wissen, dass bereits unsere steinzeitlichen Vorfahren die Herstellung und den Einsatz von Waffen beherrschten – und dies wohl nicht nur, um auf Tiere Jagd zu machen. In den Gesellschaften der Bronze- und Eisenzeit spielten Waffen, vor allem Schwerter, eine bedeutende Rolle. Für diese Zeit deuten archäologische Funde auf das Entstehen von Kriegereliten hin und wir kennen selbst kostbare Waffenopfer. Auch aus dem Mittelalter und der Neuzeit sind zahlreiche Funde beredte Zeugnisse von unruhigen Zeiten und einer gewissen Tradition des Kampfes: Schwerter, Ritterrüstungen, Kanonen- und Musketenkugeln gehören zum schaurigen, aber gängigen Fundmaterial dieser Epochen. Lassen wir uns in dieser Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums auf die kriegerische und unruhige Seite des menschlichen Lebens ein.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Es war einmal – Ausgewählte Exponate und ihre Geschichte

So, 15. Dezember 2019, 15.00 Uhr

Viele Exponate in der Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums haben eine Entdeckungs- oder Verbringungsgeschichte, die mindestens ebenso spannend ist wie das Artefakt und seine ferne Epoche selbst. Informationstafeln und Führungen geben nur selten Auskunft über die einstigen Fundumstände oder die Finder der hier ausgestellten Stücke. Doch können diese meist zeitgenössischen Details überaus spannend und unterhaltsam sein. In dieser Führung machen wir unseren Besuchern daher ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk: Wir präsentieren ausgewählte Ausstellungsstücke und erzählen ihre Geschichte – von der Auffindung bis hin zur wissenschaftlichen Deutung und Einordnung.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Weihnachten im Museum: Mit dem Landesarchäologen durch die Dauerausstellung

Fr, 27. Dezember 2019, 11.00 Uhr und 14.00 Uhr

Kurz vor dem Jahreswechsel lädt der Landesarchäologe und Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums Prof. Dr. Franz Schopper, traditionell zu einer besonderen Führung ein. Der Direktor stellt seine persönlichen Lieblingsfunde vor, erläutert ihre Geschichte, die Umstände ihres Auffindens und ihre Besonderheiten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr

Fund im Fokus

An jedem zweiten Donnerstag im Monat wird komprimiert auf 30 Minuten ein besonderer Fund des Archäologischen Landesmuseums vorgestellt, der historische Kontext wird genauso erläutert wie die Fundumstände und die Bedeutung für die Wissenschaft.

Termin: jeweils am zweiten Donnerstag des Monats
Uhrzeit: 16.00 Uhr (Dauer i. d. R. 30 Minuten)
Eintritt: regulärer Museumseintritt, keine Führungsgebühr


Spitzkännchen oder „Kaffeekännchen“ – Ein Trankopfer-Gefäß nicht für alle Tage

Do, 13. Dezember 2018 – 16.00 Uhr

In der späten Bronzezeit (700 - 350 v.Chr.) waren die sogenannten Spitzkännchen mit ihren hochgezogenen Henkeln, die charakteristische Gefäßform. Die bis zu 9 cm hohen Gefäße haben ein Fassungsvermögen von etwa 0,1 Liter, der Füllmenge einer Omphaloschale. Eine Schale, die als Synonym den Mittelpunkt und den Nabel des Geschehens darstellte. In drei Viertel der Gräber aus der Zeit lagen die Kännchen in den Schalen. Was hatte es damit auf sich? Welcher Ritus steckte dahinter?

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr