Sonderführungen

Reisen durch Zeiten und Welten: Archäologische Funde geben einen Einblick in das Leben der Menschen vergangener Zeiten. Jeweils ein spannendes Thema steht im Mittelpunkt der monatlich stattfindenden Sonderführungen und laden zu einer Zeitreise durch die Geschichte Brandenburgs ein.

Termin: jeden letzten Sonntag im Monat (außer an Feiertagen)
Uhrzeit: 15.00 Uhr (Dauer i. d. R. 1 h)
Eintritt: regulärer Museumseintritt, keine Führungsgebühr


Kinderführungen in den Ferien – Von Mammut bis zum Münzschatz

Die Führungen finden jeweils um 14.30 Uhr statt und dauern etwa eine Stunde. Treffpunkt ist das Foyer. Hier finden sich Garderobenschränke in denen alle Sachen Platz haben, die beim Weg durch das Museum schwer werden können. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Um Anmeldung wird daher gebeten unter 03381/410 41 12 oder reservierung@landesmuseum-brandenburg.de

Eintritt: 2,00 € pro Kind | 3,00 € pro Erwachsener Kinder unter 10 Jahren frei

Thema: Bronzezeit

Di, 17. Juli – 14.30 Uhr

Seitdem die Menschen Bronze und Eisen kannten, veränderte sich ihr Leben drastisch. Doch seit wann und vor allem wie erlernten die Menschen den Umgang mit den ersten Metallen? In dieser Kinderführung geht es um das frühe Metallhandwerk, prächtige Waffen und Schmuck und das Leben der Germanen.

Thema: Eisenzeit

Di, 24. Juli – 14.30 Uhr

Was ist Eisen und warum war es so wertvoll? Wer waren die Germanen? Und was hat man für Schmuck getragen vor 2500 Jahren? Dazu erfährt man in der dritten Kinderführung anhand beeindruckender Funde und erläuternder Filme mehr. Nachgebaute Fundstücke und Naturmaterialien ergänzen die Zeitreise.

Thema: Völkerwanderungszeit/Slawenzeit

Di, 31. Juli – 14.30 Uhr

Warum begaben sich einst zahlreiche Völker auf eine lange Wanderschaft durch ganz Europa? Wer waren die Slawen, die auch in Brandenburg lebten und woher kamen sie ursprünglich? Als Meister der Zimmermannskunst errichteten die Slawen beeindruckende Holzburgen und schnitzten Möbel sowie Spielsachen für ihren Alltag.

Thema: Mittelalter

Di, 7. August – 14.30 Uhr

Wir wissen, dass Bauern, Kaufleute, Kirchengelehrte und der Adel das Bild mittelalterlicher Gesellschaften prägten. Doch wie genau sah das einfache Leben in einem Dorf oder einer Stadt des Mittelalters aus?

Thema: Neuzeit

Di. 14. August – 14.30 Uhr

Die Menschen lebten immer moderner. Wissenschaft, Wirtschaft und oft auch der Krieg bestimmten das Leben. Erfahrt in der Führung alles über große Münzschätze, moderne Erfindungen und wunderschöne Gebrauchsgegenstände.


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Von Jägern, Sammlern und Schamanen. Die Mittlere Steinzeit in Brandenburg.

So, 29. Juli 2018, 15.00 Uhr

Von Jägern, Sammlern und Schamanen. Die Mittlere Steinzeit in Brandenburg. Die Mittlere Steinzeit, auch Mesolithikum genannt, währte im heutigen Brandenburg von ungefähr von 9500 – 4500 v.Chr. Zu Beginn dieser Epoche hatten sich Flora und Fauna – und mit ihnen das Leben der Menschen – nachhaltig verändert. Die nacheiszeitlichen Jäger, Sammler und Fischer der mittleren Steinzeit bewohnten eine von Wald- und Heidelandschaften geprägte Welt, die reichlich Nahrung bot. Zahlreiche Funde von Jagd- und Fanggeräten, aber auch Reste von Muscheln, Samen und Basterzeugnissen belegen, dass der Mensch sich bestens an eine Umwelt angepasst hatte und sie zu nutzen wusste. Auch Hinweise auf eine ritualisierte Totenbestattung, Schamanismus und frühe künstlerische Ausdrucksformen stammen aus dem Mesolithikum. Erfahren wir mehr über diese hochinteressante Epoche auf einer Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Von Opfern, Orakeln und heiligen Pferden. Kult, Ritus und Religion von der Steinzeit bis zur Neuzeit.

So, 26. August 2018, 15.00 Uhr

Hinweise für Glaube und Kult lassen sich bis in die frühesten Anfänge der Menschheitsgeschichte zurückverfolgen – und sagen viel über die Menschen, ihre Lebenswelten, ihre Sorgen, Nöte und Wünsche aus. Dennoch ist es aus archäologischer Sicht nicht immer einfach zu klären, welche Funde und Befunde einen religiösen und/oder kultischen Bezug aufweisen. Die Gedankenwelten und komplexen Kultpraktiken unserer Vorfahren üben einen großen Reiz auf uns aus, doch lassen sie sich schwer rekonstruieren. Aus historischen Gesellschaften gibt es schriftliche und materielle Hinterlassenschaften sowie zuweilen auch architektonische Zeugnisse, die uns einen Einblick in die gelebte Religion vergangener Zeiten erlauben. Widmen wir uns auf dieser Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg den Glaubens- und Vorstellungswelten unserer Vorfahren.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Entdecken, was uns verbindet – Tag des offenen Denkmals

So, 9. September 2018 – 13.00 Uhr

Das Archäologische Landesmuseum Brandenburg lädt ein zum Tag des offenen Denkmals und zu einer Sonderführung zum Thema „Europa in Brandenburg. Archäologische Spuren ferner Kontakte und weitreichender Beziehungen“.

Der Tag des offenen Denkmals wird koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Der

Eintritt ist frei, ebenso die Teilnahme an den Führungen.


Söldner, Bauern, Eisenzeitler. Die Germanen in Brandenburg.

So, 30. September 2018, 15.00 Uhr

Der Begriff „Germane“ ist bis auf den heutigen Tag in aller Munde und erweckt zahlreiche, zuweilen widersprüchliche Assoziationen. Aus archäologischer Sicht sind die so genannten Germanen Menschen der Eisenzeit und der Völkerwanderungszeit, die in einem großen Gebiet siedelten, das von Westdeutschland, über Skandinavien bis in das heutige Polen hinein reichte. Man lebte in kleinen, weilerartigen Siedlungen und unterhielt vielfältige, zuweilen stark beeinflussende Kontakte zu anderen Germanengruppen und benachbarten Völkern wie den Kelten oder Römern. Viele Informationen, die wir über die Germanen haben, stammen zumeist aus römischer Beobachterperspektive. Doch was können wir anhand archäologischer Funde und Befunde über die germanischen Gruppen in Brandenburg – die sich selbst vermutlich niemals als Germanen bezeichnet haben – aussagen? Lassen wir auf dieser Führung die Exponate der vorrömischen Eisenzeit, der Kaiserzeit und der Völkerwanderungszeit in der Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg sprechen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Expertenführung: Archäologie

So, 14. Oktober 2018, 15.00 Uhr

Das Archäologische Landesmuseum Brandenburg stellt auf fünf Etagen Exponate aus ungefähr 100.000 Jahren Kulturgeschichte des Bundeslandes aus. Die Mehrheit der gezeigten Artefakte wurde bei archäologischen Untersuchungen entdeckt. Doch wie läuft eine Ausgrabung eigentlich ab? Wie werden Funde und Befunde entdeckt, dokumentiert, geborgen und ausgewertet? In dieser Expertenführung gewährt der erfahrene Archäologe Wolfgang Niemeyer Einblicke in seinen Berufsalltag. Der Besucher erfährt, welchen Wert unscheinbare Bodenverfärbungen für den Archäologen haben oder welche Informationen Scherben, Knochen und andere Funde bereithalten können. Auch den gängigen Arbeits- und Datierungsmethoden werden wir uns auf dieser praxisbezogenen Führungen widmen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Von Siedlern, Bauern und Totenhütten. Die Jungsteinzeit in Brandenburg.

So, 28. Oktober 2018, 15.00 Uhr

Die Jungsteinzeit, auch als Neolithikum bezeichnet, ist der letzte Abschnitt der Steinzeit, der in unseren Breitengraden ungefähr in die Zeit von 4000 – 2200 v.Chr. zu datieren ist. In das Neolithikum fallen einschneidende Entwicklungen, die das menschliche Leben bis auf den heutigen Tag beeinflussen. Der Mensch ging während der Jungsteinzeit dazu über, sein Dasein als Jäger und Sammler aufzugeben und sesshaft zu werden. Vollkommen neue Arbeitsbereiche und bisher unbekannte Lebenswelten eröffneten sich. So lernte der Mensch, Getreide anzubauen, Tiere zu halten und zu züchten, aber auch Häuser und Brunnen zu bauen oder Keramiken herzustellen. Die Jungsteinzeit ist auch die Epoche der Großsteingräber und weniger bekannten Kreisgrabenanlagen – beides Zeugnisse kollektiver Bauvorhaben und komplexer Glaubensvorstellungen der Neolithiker. Begeben wir uns auf dieser Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg in die hochdynamische Zeit der Jungsteinzeit.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Expertenführung: Archäozoologie und Archäobotanik

So, 11. November 2018, 15.00 Uhr

Nicht nur Scherben werden bei archäologischen Ausgrabungen geborgen. Häufig findet man auch Überreste von Tieren und Pflanzen. Die Untersuchung dieser Funde übernehmen Archäozoologen und Archäobotaniker. Im Ergebnis erfahren wir viel über die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten unserer Vorfahren, zu Jagd und Sammlertätigkeit, Viehzucht und Ackerbau. Bei den zoologischen Resten handelt es sich in erster Linie um Knochen, Horn und Geweih, bei den Pflanzenfunden um Samen, Pollen und Holz. Aber auch Pflanzenfasern, Schneckengehäuse und Vogelfedern können bei archäologischen Ausgrabungen zu Tage treten. Ihre Zusammensetzung lässt auf die Vegetation sowie Anbaumethoden, Ernährung und Handwerk vergangener Zeit rückschließen. Die Archäozoologin Frau Dr. Susanne Hanik und die Archäobotanikerin Frau Dr. Susanne Jahns werden auf dieser Expertenführung Wissenswertes über ihre Arbeiten vermitteln und ausgewählte Exponate der Dauerausstellung erläutern.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Loch im Kopf und Aderlass? Behandlungsmethoden und Medizin von der Vorgeschichte bis zur Neuzeit.

So, 25. November 2018, 15.00 Uhr

Werden wir heute krank, gehen wir zum Arzt oder kurieren uns mit Mitteln aus der Apotheke. Doch wie heilten die Menschen in vergangenen Zeiten einfache Blessuren oder ernsthafte Erkrankungen? Bei archäologischen Untersuchungen sind Funde von medizinischem Gerät und Spuren von Heilpflanzen und Arzneien eine Seltenheit, aber es gibt sie. Auch Schriftquellen verraten vor allem für das Mittelalter und die Neuzeit Aufschlussreiches über die Behandlung von Krankheiten und den Umgang mit Erkrankten. Aussagekräftig sind auch menschliche Skelette, die viel über den Gesundheitszustand eines Individuums verraten können. Besonders für frühe, noch schriftlose Gesellschaften liefern Knochen wichtige Informationen. So wissen wir, dass man bereits in der Jungsteinzeit Trepanationen durchführte, bei denen der menschliche Schädel geöffnet wurde. Eine Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums auf den Spuren von Heilkunst und früher Medizin.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Expertenführung: Restaurierung

So, 9. Dezember 2018, 15.00 Uhr

Artefakte, die lange Zeit in der Erde, in geschlossenen Räumen oder in feuchtem Milieu überdauert haben, gelangen nach ihrer Bergung meist in die Hände von Restauratoren. Diese Spezialisten reinigen und restaurieren die Objekte und helfen so, diese auch für die Zukunft zu erhalten. Um das zu gewährleisten, muss ein Restaurator um die Eigenschaften verschiedener Materialien wissen und den Blick für das berühmte Detail haben. In einem Museum gehört es auch zu den Aufgaben des Restaurators, Objekte für eine ansprechende und informative Präsentation vorzubereiten. Die Ausstellungsbedingungen müssen hierbei jedoch gewährleisten, dass die Stücke keinen Schaden nehmen. Welche Temperatur, welche Lichtintensität oder welche Luftfeuchtigkeit sind für verschiedene Materialien eigentlich zulässig? Und worin besteht der Unterschied zwischen Konservierung und Restaurierung? Thomas Mattern, der Restaurator des Hauses, wird diese und andere interessante Fragen zu seinem Berufsbild auf seiner Expertenführung in der Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg beantworten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Vom Bastschuh zur Trippe. Bekleidungssitten im Wandel der Jahrtausende.

So, 16. Dezember 2018, 15.00 Uhr

Kleidung schützt den Menschen seit jeher vor Witterungseinflüssen und sagt gleichzeitig viel über Herkunft, Geschlecht und soziale Stellung des Trägers oder der Trägerin aus. Nicht zuletzt Modegeschmack und Schönheitsideal einer jeweiligen Epoche werden anhand des äußeren Erscheinungsbildes greifbar. Auch wenn sich Leinen, Wolle oder Leder nur selten im Boden erhalten haben, gibt es eben doch immer wieder spektakuläre Funde von Kleidungsstücken oder deren Fragmenten. Häufiger hingegen stößt der Archäologe auf Schmuck und Accessoires, die - je nach Epoche - aus Knochen, Geweih, Metall oder Glas hergestellt sein konnten. Auf dieser Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg widmen wir uns ganz dem modischen Geschmack unserer Vorfahren.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Weihnachten im Museum: Mit dem Landesarchäologen durch die Dauerausstellung

Di, 27. Dezember 2018, 11.00 und 14.00 Uhr

Kurz vor dem Jahreswechsel lädt der Landesarchäologe und Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums Prof. Dr. Franz Schopper, traditionell zu einer besonderen Führung ein. Der Direktor stellt seine persönlichen Lieblingsfunde vor, erläutert ihre Geschichte, die Umstände ihres Auffindens und ihre Besonderheiten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr

Fund im Fokus

An jedem zweiten Donnerstag im Monat wird komprimiert auf 30 Minuten ein besonderer Fund des Archäologischen Landesmuseums vorgestellt, der historische Kontext wird genauso erläutert wie die Fundumstände und die Bedeutung für die Wissenschaft.

Termin: jeweils am zweiten Donnerstag des Monats
Uhrzeit: 16.00 Uhr (Dauer i. d. R. 30 Minuten)
Eintritt: regulärer Museumseintritt, keine Führungsgebühr


Wie das Salz in die Suppe kam – Briquetage – Keramikfragmente aus Saalhausen

Do, 9. August 2018 – 16.00 Uhr

Salz war schon in der Bronzezeit ein begehrter Rohstoff und dadurch sehr wertvoll. In Brandenburg fehlten jedoch die jeweiligen Lagerstätten. Die daraus entstandenen Fernkontakte führten nicht nur zu einem Austausch von Rohstoffen sondern auch von Ideen. Die zur Salzgewinnung verwendeten normierten Gefäße aus Ton, sogenannte Briquetage, wurden auch als Grabbeigaben verwendet. Was Sie schon immer über Salz wissen wollten…

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Kaiser Augustus im Land Brandenburg oder pecunia non olet – Geld stinkt nicht – Eine römische Münze in Rathenow

Do, 13. September 2018 – 16.00 Uhr

Während der ersten vier Jahrhunderte n.Chr. bezeugen importierte Gegenstände aus dem Römischen Reich Kontakte mit der römischen Welt. Wie sahen diese Verbindungen aus? Waren sie rein kriegerischer Natur? Stellvertretend hierfür soll eine Silbermünze mit dem Konterfei und aus der Regierungszeit des Kaisers August stehen. Diente sie vielleicht als Zahlungsmittel? Gab es in unserer Region zu dieser Zeit eigentlich eine Geldwirtschaft im heutigen Sinne?

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Älteste Artefakte im Land Brandenburg

Do, 11. Oktober 2018 – 16.00 Uhr

Im Braunkohletagebau Jänschwalde entdeckten Archäologen im Jahre 2013 einen eiszeitlichen Fundplatz. Dort fanden sich fast 130 000 Jahre alte Tierknochen von denen einige Schnittspuren von Steinwerkzeugen aufwiesen. Die dazugehörigen Feuersteingeräte, mit denen die Neandertaler das Fell sowie das Fleisch vom Knochen abschabten, weisen die Stelle als Jagd- und Zerlegestelle aus Durch diese Funde lassen sich die Lebensumstände der Neandertaler genauer rekonstruieren und eine vergangene Welt so wieder auferstehen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Eine Terrine mit Swastikaverzierung

Do, 8. November 2018 – 16.00 Uhr

Ein Grabfund aus Cammer im Nordwesten Brandenburgs brachteu.a. eine rädchenverzierte Terrine ans Tageslicht. Diese Art von Gefäßen mit schwarzer, glänzend polierter Oberfläche waren in den ersten Jahrhunderten n. Chr. sehr beliebt und begehrt. Im Elbegebiet tragen sie bis in die Zeit 150 n. Chr. in die Oberfläche gerädelte, geometrische Motive. Das Hakenkreuz, ein uraltes Symbol, ist eines davon. Wie fand dieses Zeichen den Weg von Asien nach Europa und was war ursprüngliche Bedeutung, bevor es im 20. Jahrhundert ideologisch vereinnahmt wurde? Lassen Sie sich wieder auf eine weitere Zeitreise durch die Kulturen mitnehmen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Spitzkännchen oder „Kaffeekännchen“ – Ein Trankopfer-Gefäß nicht für alle Tage

Do, 13. Dezember 2018 – 16.00 Uhr

In der späten Bronzezeit (700 - 350 v.Chr.) waren die sogenannten Spitzkännchen mit ihren hochgezogenen Henkeln, die charakteristische Gefäßform. Die bis zu 9 cm hohen Gefäße haben ein Fassungsvermögen von etwa 0,1 Liter, der Füllmenge einer Omphaloschale. Eine Schale, die als Synonym den Mittelpunkt und den Nabel des Geschehens darstellte. In drei Viertel der Gräber aus der Zeit lagen die Kännchen in den Schalen. Was hatte es damit auf sich? Welcher Ritus steckte dahinter?

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr