Sonderführungen

Reisen durch Zeiten und Welten: Archäologische Funde geben einen Einblick in das Leben der Menschen vergangener Zeiten. Jeweils ein spannendes Thema steht im Mittelpunkt der monatlich stattfindenden Sonderführungen und laden zu einer Zeitreise durch die Geschichte Brandenburgs ein.

Termin: jeden letzten Sonntag im Monat (außer an Feiertagen)
Ab 2020 finden die Führungen immer Dienstags statt!
Uhrzeit: 15.00 Uhr (Dauer i. d. R. 1 h)
Eintritt: regulärer Museumseintritt, keine Führungsgebühr


Keule, Schwert und Massengrab – Hinweise auf Kampf und Gewalt in vergangenen Zeiten

So, 24. November 2019, 15.00 Uhr

Wir wissen, dass bereits unsere steinzeitlichen Vorfahren die Herstellung und den Einsatz von Waffen beherrschten – und dies wohl nicht nur, um auf Tiere Jagd zu machen. In den Gesellschaften der Bronze- und Eisenzeit spielten Waffen, vor allem Schwerter, eine bedeutende Rolle. Für diese Zeit deuten archäologische Funde auf das Entstehen von Kriegereliten hin und wir kennen selbst kostbare Waffenopfer. Auch aus dem Mittelalter und der Neuzeit sind zahlreiche Funde beredte Zeugnisse von unruhigen Zeiten und einer gewissen Tradition des Kampfes: Schwerter, Ritterrüstungen, Kanonen- und Musketenkugeln gehören zum schaurigen, aber gängigen Fundmaterial dieser Epochen. Lassen wir uns in dieser Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums auf die kriegerische und unruhige Seite des menschlichen Lebens ein.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Weihnachtsprogramm – CATS für Kids

Die Katze ist eines der beliebtesten Haustiere weltweit. Anschmiegsam und eigensinnig ist sie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
Doch wie sah das Verhältnis zwischen Mensch und Katze vor vielen tausend Jahren aus?
Gemeinsam erkunden wir die aktuelle Sonderausstellung „Cats. Von Säbelzahnkatzen und Stubentigern“ und begegnen der seit langem ausgestorbenen Säbelzahnkatze und anderen eindrucksvollen Samtpfoten. Wir erfahren auch, wie unsere Vorfahren in der Altsteinzeit lebten und lernen Feuerstein, Fell, Birkenpech und Speer hautnah kennen.
Zum Abschluss wird es bunt, wenn wir uns als Steinzeitkünstler versuchen und ein Katzenbild nach dem Vorbild berühmter Höhlenmalereien anfertigen.

Termin: 14.12.2019 um 14 Uhr
Mindestalter: 5 Jahre
Maximale Teilnehmerzahl: 15 (ohne Erwachsene idealerweise)
Anmeldung unter: info@landesmuseum-brandenburg.de
Anmeldeschluss: 12. 12. 2019
Dauer: ca. 1,5 h
Kosten: Kinder unter 10 Frei, ermäßigt 3,50 EUR, Erwachsene 5 EUR
Veranstaltungsort: Archäologisches Landesmuseum Brandenburg / Treffpunkt Foyer


Es war einmal – Ausgewählte Exponate und ihre Geschichte

So, 15. Dezember 2019, 15.00 Uhr

Viele Exponate in der Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums haben eine Entdeckungs- oder Verbringungsgeschichte, die mindestens ebenso spannend ist wie das Artefakt und seine ferne Epoche selbst. Informationstafeln und Führungen geben nur selten Auskunft über die einstigen Fundumstände oder die Finder der hier ausgestellten Stücke. Doch können diese meist zeitgenössischen Details überaus spannend und unterhaltsam sein. In dieser Führung machen wir unseren Besuchern daher ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk: Wir präsentieren ausgewählte Ausstellungsstücke und erzählen ihre Geschichte – von der Auffindung bis hin zur wissenschaftlichen Deutung und Einordnung.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Weihnachten im Museum: Mit dem Landesarchäologen durch die Dauerausstellung

Fr, 27. Dezember 2019, 11.00 Uhr und 14.00 Uhr

Kurz vor dem Jahreswechsel lädt der Landesarchäologe und Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums Prof. Dr. Franz Schopper, traditionell zu einer besonderen Führung ein. Der Direktor stellt seine persönlichen Lieblingsfunde vor, erläutert ihre Geschichte, die Umstände ihres Auffindens und ihre Besonderheiten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Sonderführung: Fremder Flint und Römertopf. Funde aus Ferne und ihre Bedeutung.

Di, 07. Januar 2020, 15.00 Uhr

Es gibt immer wieder archäologische Funde, die uns vor Augen führen, dass es lange vor der modernen Globalisierung ausgeprägte Kontakte zwischen weit voneinander entfernt lebenden Kulturen gab. Waren, Rohstoffe sowie Ideen und Techniken wanderten bereits in der Vorgeschichte über weite Strecken.
Auch aus dem Brandenburger Fundmaterial lassen sich Stücke herausstellen, die eindeutig belegen, dass es seit Jahrtausenden weitreichende Handels- und Tauschbeziehungen gab, interkulturelle Kontakte gepflegt wurden und unsere Vorfahren weitaus mobiler waren, als wir es uns heute vorstellen können.
Auf unserer Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums werfen wir einen Blick auf ausgewählte Exponate aus dem Land Brandenburg – und ihre erstaunliche Herkunft.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


04.02.2020

Mit Wolfszahn und Gürteldose. Schmückendes durch die Jahrtausende

04.Februar 2020, 15.00 Uhr

Ob ein paar schöne Ohrringe, die gute Armbanduhr, ein Piercing oder ein Tattoo – wir schmücken uns gern und vielgestaltig. Natürlichen verraten Accessoires und Körperschmuck einiges über Träger und Besitzer. Alter, Modegeschmack, aber auch Zugehörigkeit zu einer (Sub-) Kultur und die Größe des Geldbeutels lassen sich an Ihnen ablesen.
Nicht anders verhielt es sich in vergangenen Zeiten. Bereits in der mittleren Steinzeit verschönerten Colliers aus Tierzähnen und aufgenähte Grandeln und Muscheln den Look unserer Vorfahren.
In welcher Zeit Bernsteinperlen, Arm- und Beinbergen, Torques und Schläfenringe besonders beliebt waren und was diese über die einstigen Besitzer aussagen, erfahren Sie in dieser Führung.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr

Rennofen und Roggenfeld. Vorrömische Eisenzeit und römische Kaiserzeit in Brandenburg

Di, 03. März 2020, 15.00 Uhr

Eisen war vor langer Zeit ein rares und somit kostbares Gut. Doch immerhin verliehen Kenntnis und Verwendung dieses Metalls einer ganzen archäologischen Epoche ihren Namen: die Eisenzeit.
Musste man noch im 6. Jh. v. Chr. Roheisen aus dem keltischen Süden importieren, gelang es ab dem 3. Jh. v. Chr. den begehrten Rohstoff aus hiesigem Raseneisenerz zu gewinnen. Ab dieser Zeit gehören vermehrt eiserne Pflüge und Sicheln ebenso wie Schwerter, Pfeilspitzen und anderes Gerät zum archäologischen Fundgut.
In dieser Führung erfahren die Teilnehmer auch, dass eine Klimaverschlechterung die Umwelt und Speisepläne der damaligen Menschen veränderte, der Einfluss ferner Römer bis ins heutige Brandenburg reichte und Tieropfer nicht selten zum Hausbau gehörten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr

Fund im Fokus

An jedem zweiten Donnerstag im Monat wird komprimiert auf 30 Minuten ein besonderer Fund des Archäologischen Landesmuseums vorgestellt, der historische Kontext wird genauso erläutert wie die Fundumstände und die Bedeutung für die Wissenschaft.

Termin: jeweils am zweiten Donnerstag des Monats
Uhrzeit: 16.00 Uhr (Dauer i. d. R. 30 Minuten)
Eintritt: regulärer Museumseintritt, keine Führungsgebühr


Die ältesten Goldfunde aus Brandenburg. Eine reiche Dreifachbestattung in Wustermark

Do, 14. November 2019, 16.00 Uhr

Archäologische Untersuchungen in Wustermark im August 2004 förderten eine Dreifachbestattung zutage. In einer Grabgrube fanden sich genau übereinander drei Skelette. Die Verstorbenen waren im Kopfbereich mit goldenen Ringen ausgestattet, die entgegen ihrer Form und ihres Gewichtes, nicht als Fingerringe, sondern als Teil des Haar- oder Kopfschmucks zu deuten sind. Erfahren Sie weitere interessante Einzelheiten zu dieser besonderen Bestattung in der Führung.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr


Der Überraschungsfund zur Adventszeit

Do, 12. Dezember 2019, 16.00 Uhr

Am Ende des Jahres wird ein persönliches Lieblingsstück präsentiert, welches eine spannende Geschichte in sich birgt. Erleben Sie, wie Kulturgeschichte und Archäologie ausgehend von einem Objekt facettenreich erzählt werden.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
keine Führungsgebühr