Die Führungen erfolgen unter der Einhaltung gängiger Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Da die Publikumszahl pro Führung beschränkt ist, empfiehlt sich eine Reservierung im Vorfeld.
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an: info@landesmuseum-brandenburgsäödfkl2_AA.de oder melden Sie sich telefonisch an unter: 03381/4104112
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Sonderführungen

Reisen durch Zeiten und Welten: Archäologische Funde geben einen Einblick in das Leben der Menschen vergangener Zeiten. Jeweils ein spannendes Thema steht im Mittelpunkt der monatlich stattfindenden Sonderführungen und laden zu einer Zeitreise durch die Geschichte Brandenburgs ein.

Termin: jeden ersten Dienstag im Monat (außer an Feiertagen)
Uhrzeit: 11.00 Uhr (Dauer i. d. R. 1 h)
Eintritt: regulärer Museumseintritt, keine Führungsgebühr


02.04.2024

Auf zu neuen Ufern! – Migrationen im Laufe der Jahrtausende

02. April 2024, 11 Uhr

Vielen geläufig ist der Begriff „Völkerwanderungszeit”. Er bezieht sich auf einen sehr dynamischen Abschnitt der europäischen Geschichte vom 4. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. Diese Zeit kennzeichneten politische Umbrüche, kriegerische Einfälle aber auch Klimaschwankungen.
Wanderungsbewegungen großer Bevölkerungsgruppen durch den gesamten Kontinent – und darüber hinaus – waren die Folge. Doch auch in anderen Epochen legten Menschen auf der Suche nach neuen Siedlungsgebieten große Distanzen zurück.
In dieser Führung erfahren wir, dass sich beispielsweise für die Jungsteinzeit mehrere große Migrationsschübe nachweisen lassen. Aber auch im slawischen und deutschen Mittelalter sowie während der Neuzeit suchten und fanden Menschen immer wieder eine neue Heimat in der Fremde.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


04.06.2024

Hoch gelegen und gut bewehrt Befestigungen im Wandel der Zeiten

04. Juni 2024, 11 Uhr

Denken wir an Befestigungsanlagen, so taucht vermutlich das Bild einer steinernen Burg von unseren Augen auf. Ein durchaus passender Gedanke bezogen auf das Deutsche Mittelalter und die frühe Neuzeit.
Aber auch trutzige Stadtmauern und Wehrtürme dienten dem Schutz von Orten oder Landstrichen und waren zudem markante Zeichen von Macht und Herrschaft.
Doch bereits in früheren Epochen errichteten Menschen ähnliche Anlagen. So begegnen uns auf der Führung befestigte Siedlungen der ausgehenden Bronzezeit. Meist erbaut auf schwer zugänglichen Höhenzügen boten sie ihren Einwohnern Schutz vor unerwünschten Besuchern. Auch slawische Burgwälle, welche zuweilen schwer erreichbar auf Inseln- und Halbinseln thronten, dienten als Wehranlagen und Herrschaftssitze.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


06.08.2024

Gletscher, Brennholz, Mühlenstau – Mensch und Umwelt im Wandel der Zeiten

06. August 2024, 11 Uhr

In dieser Führung begegnen uns mit dem Ende der letzten Eiszeit, dem Klimaoptimum zu Beginn der Römischen Kaiserzeit und ab dem Spätmittelalter die so genannte Kleine Eiszeit Beispiele für Klimaveränderungen in vergangenen Jahrtausenden.
Was hatte diese Vorgänge hervorgerufen und welche Auswirkungen hatten sie auf das Leben unserer Vorfahren? Doch auch der Mensch nahm maßgeblich Einfluss auf seine Umwelt.
Ackerbau und Viehzucht schufen schon früh offene Landschaften. Der zum Teil enorme Holzbedarf dezimierte Waldbestände. Wasserbetriebene Mühlen und künstliche angelegte Wasserstraßen verliehen Landschaften seit dem Mittelalter ein neues Aussehen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


01.10.2024

Spielerisch in die Vergangenheit? – Kinder im archäologischen Fundmaterial

01. Oktober 2024, 11 Uhr

Heute haben wir klare Vorstellungen, von der Kindheit. Eine liebevolle Erziehung, Spielsachen und Kindergarten sowie Vorschule sollte in diese frühe Phase des Heranwachsens gehören.
Doch wie lebte es sich als Kind in vergangenen Epochen? Für historische Zeiten liegen uns Berichte vor, welche diese Frage teilweise beantworten können. Für schriftlose Gesellschaften müssen wir auf archäologische Quellen und naturwissenschaftliche Untersuchungen zurückgreifen.
In dieser Führung werfen wir einen Blick auf ausgewählte Artefakte und Fundplätze, welche ein Licht auf das Leben der jüngsten Mitglieder vergangener Gesellschaften werfen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr

05.03.2024

Einkorn, Trommel und Großsteingräber – Die Jungsteinzeit in Brandenburg

05. März 2024, 11 Uhr

Die Jungsteinzeit, auch als Neolithikum bezeichnet, ist der letzte und somit jüngste Abschnitt der Steinzeiten.
In diese Epoche fallen Entwicklungen, welche das menschliche Leben bis auf den heutigen Tag prägen. Eingewanderte Gruppen brachten das Wissen um Ackerbau, Viehzucht und das sesshafte Leben mit sich.
In einem langwierigen Prozess verschwand so die Lebenswelt der waldbewohnenden Jäger und Sammler in unseren Breiten.
Das Neolithikum ist jedoch auch eine Zeit vielfältiger Keramikformen und exquisiter Steinartefakte. Auch imposante Großsteingräber und große Kreisgrabenanlagen begegnen uns nun.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


07.05.2024

Geröstet, gemahlen und vergoren – Speisezettel vergangener Zeiten

07. Mai 2024, 11 Uhr

Ob exotische Früchte, einheimische Produkte oder schnelles Fast Food für zwischendurch – unsere heutige Ernährung ist von großer Vielfalt geprägt. Doch was stand bei unseren Vorfahren eigentlich auf dem Speiseplan?
In dieser Führung erfahren wir, wie man sich in den Tundren der letzten Eiszeit ernährte und schauen dem Jäger und Sammler in Vorratsgrube und Röststelle.
Ebenfalls thematisiert wird, wie gravierend sich die Ernährung mit dem Einzug von Ackerbau und Viehzucht änderte. Natürlich wird auch geklärt, wann Roggenbrot, Hühnerei, Hafergrütze und das allseits beliebte Bier Einzug in die hiesige Küche hielten.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


02.07.2024

Glänzende Zeiten? – Die Bronzezeit in Brandenburg

02. Juli 2024, 11 Uhr

Etwa um 2200 v. Chr. beginnt in unseren Breiten die Bronzezeit. Namensgebend für diese Epoche ist eine Legierung aus Kupfer und Zinn – oftmals angereichert durch weitere Elemente.
Ohne weitreichende Kontakte sowie Handels- und Tauschbeziehungen scheint der Siegeszug der Bronze kaum möglich. Auch Bernstein, Salz sowie andere Rohstoffe und Waren legten – wie Menschen, Ideen und Techniken – weite Strecken zurück.
Archäologisch lassen sich einflussreiche Oberschichten, gekennzeichnet durch imposante Grabhügel, Wohnhallen und wertvolle Statussymbole, greifen.
Die Teilnehmenden erwarten auch Einblicke in die Vorstellungswelt der Bronzezeitler: Hierzu gehören Gaben an die Götter, sich wandelnde Bestattungssitten und die Beobachtung der Gestirne.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


Blockhaus, Triglav, Silberschatz – Das Slawische Mittelalter in Brandenburg

03. September 2024, 11 Uhr

Wir begeben uns in das 7. bis 12. nachchristliche Jahrhundert – einem Zeitraum, welcher in unseren Breiten auch als Slawisches Mittelalter bezeichnet wird.
Bis heute haben sich zahlreiche archäologische Spuren der westslawischen Besiedlung zwischen Elbe und Oder erhalten. Hierzu zählen Überreste slawischer Burgen, Bestattungen, Kultplätze, Siedlungen aber auch vergrabene Schätze mit mehrheitlich fremden Münzen.
Die Teilnehmenden lernen nicht nur ausgewählte, zeittypische Artefakte kennen, sondern auch einige frühmittelalterliche Schriftquellen zu den slawischen Stämmen zwischen Ostsee, Elbe und Oder. Aus diesen erfahren wir, welchen Eindruck die Slawen bei ihren Nachbarn und fremden Reisenden hinterließen.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr


05.11.2024

Vom Zelt zum Wohnstallhaus – Schöner Wohnen in der Vorgeschichte

05. November 2024, 11 Uhr

Ein Dach über dem Kopf gehört zu unseren elementaren Grundbedürfnissen. Doch wie erging es unseren Vorfahren?
Wie lebten sie, oder sollten man, in Anleihe an ein schwedisches Möbelhaus, fragen: Wohnten sie schon? Diese Führung führt uns zu den mobil lebenden Menschen der Altsteinzeit, welche auf ihren weiten Wanderungen Hab und Gut bei sich tragen mussten.
Uns begegnen ebenfalls die Jäger, Sammler und Fischer der Mittleren Steinzeit, welche ebenfalls noch nicht sesshaft waren, doch vielfältiges Baumaterial für Zelte und Hütten in den dichten Wäldern jener Zeit fanden. Mit der Jungsteinzeit hielten der Hausbau und somit das Zimmermannshandwerk Einzug.
Große, mehrschiffige Häuser, bewohnt von Mensch und Tier, wurden nun bekannt. Auch in der Bronzezeit schätzte man sein eigenes Heim – ob Blockhaus oder „Königshalle”.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 €
Keine Führungsgebühr