Workshops und Angebote

Neben Dauer- und Sonderausstellungen bietet das Archäologische Landesmuseum Brandenburg auch Sonderführungen und Sonderveranstaltungen zu den verschiedensten Themen an, sowie Vorträge, Tagungen und Workshops. Hier finden Sie eine Übersicht zu den Angeboten.


Sommerferien-Workshops im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg

26.-29.07.2022

Endlich ist es wieder soweit. Im Sommer bietet das Archäologische Landesmuseum Brandenburg ein abwechslungsreiches Programm für Ferienkids. Hierzu gehören auch die Ferienworkshops, welche an vier aufeinander folgenden Tagen im schönen Garten des Landesmuseums durchgeführt werden. Unter sachkundiger Anleitung eines Archäotechnikers aus dem ATZ Welzow erlernen die Teilnehmenden mit Spiel und Spaß alte Handwerks- und Kunsttechniken vergangener Zeiten. Die selbst gefertigten Stücke dürfen als Souvenir natürlich mit nach Hause genommen werden. Die Workshops sind einzeln oder im Paket buchbar. Im Preis inbegriffen sind die Betreuung, das Material sowie Erfrischungsgetränke. Die Verpflegung in der Mittagspause ist bitte selber mitzubringen. Da die Zahl der Teilnehmenden beschränkt ist, ist eine Anmeldung vorab notwendig. Die Workshops finden unter den zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Maßnahmen zur Einschränkung der Covid-19-Pandemie statt.

 

Dauer: jeweils um 10 Uhr bis 15 Uhr. Von 12 bis 12.45 Uhr ist Mittagspause.
Kosten:
20,00 EUR pro Tag (bar an der Museumskasse zu entrichten)
Anmeldung und Kontakt unter: info@landesmuseum-brandenburgsäödfkl2_AA.de

Verbindlicher Anmeldeschluss ist der 22.07.2022

Absagen: Sollte eine Teilnahme nicht möglich sein, bitten wir Sie, bis einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstag abzusagen.
Da jede Anmeldung verbindlich ist, behalten wir uns vor, nicht abgesagte Reservierungen in Rechnung zu stellen.
Bei zu geringer Resonanz behält sich das Archäologische Landesmuseum vor, die Workshops abzusagen. Interessenten werden rechtzeitig hierüber benachrichtigt.

Link zum Programm

 


Treffpunkt Archäologisches Landesmuseum

An jedem zweiten Montag des Monats möchte das Archäologische Landesmuseum Brandenburg für ukrainische Geflüchtete zu einem Ort des Austauschs, der Zusammenkunft und der Freizeitgestaltung werden.

An diesem Tag besteht von 14 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich die Ausstellung anzuschauen, Kurzführungen (auf Englisch) zu erhalten sowie kleine Mal- und Mitmachangebote für Kinder zu nutzen.
Das Angebot beginnt am 11.04.2022 und ist auf 10 Teilnehmende beschränkt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Anmeldungen und Anfragen werden gern entgegen genommen unter: fatima.wollgast@bldam-brandenburg.de oder telefonisch unter 03381 - 41 0 41 12

Meeting point State Museum of Archaeology On every second Monday of the month, the Brandenburg State Archaeological Museum would like to become a place for Ukrainian refugees to exchange, meet and get into different activities.
On this day, from 2 p.m. to 4 p.m., there will be the opportunity to view the exhibition, receive short guided tours (in English), and take advantage of creative activities for children.
The offer starts on 11.04.2022 and is limited to 10 participants. Meeting point is the museum foyer.
Registrations and enquiries are welcome at: fatima.wollgast@bldam-brandenburg.de or by phone at 03381 - 41 0 41 12


Sommerferien 2022 (07.07. – 20.08.)

Führung jeden Feriendienstag um 14 Uhr

Endlich ist es wieder soweit. Im Sommer bietet das Archäologische Landesmuseum Brandenburg ein abwechslungsreiches Programm für Ferienkids. Hierzu gehören auch die kindgerechten Epochenführungen, die in jeder Ferienwoche ein anderes Zeitalter erklären.
Gemeinsam lernt man nicht nur tolle Ausstellungsstücke und ihre spannende Geschichte kennen. Dank zahlreicher Repliken und Materialien, welche zum Einsatz kommen, bieten die Führungen Vergangenheit zum Anfassen.

Da die Zahl der Teilnehmenden beschränkt ist, wird eine Anmeldung vorab empfohlen.
Anmeldung unter: Tel.: 03381 / 410 41 12 fatima.wollgast@bldam-brandenburg.de
Kosten: Kinder unter 10 Jahren frei Kinder ab 10 Jahren 3,50 € (ermäßigt)
Dauer: 1 h Alter: Geeignet für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren Ferienführung

Steinzeiten, 12.07. / 14.00 Uhr

Die Steinzeit kennt doch jeder, stimmt´s? In der Steinzeit führten die Menschen ein anderes Dasein als wir heute. Lange Zeit lebten sie als Jäger und Sammler, die dank cleverer Methoden in eisigen Steppen oder tiefen Wäldern überleben konnten. Ohne Feuer, wärmende Kleidung und Geräten aus Stein wäre Ihr Überleben kaum möglich gewesen. Doch auch erste Dörfer mit Bauern, Viehzüchtern und sehr große Häuser gehören in die Steinzeit. Woher diese Menschen kamen und wie ihr Leben aussah, erfahrt Ihr in der ersten Ferienführung.

Ferienführung Bronzezeit, 19.07. / 14.00 Uhr

Wann war denn die Bronzezeit? Bronze ist ein glänzendes Metall, welches die Menschen vor etwa 4 000 Jahren in ihren Bann zog. Schöner Schmuck, Arbeitsgeräte, aber auch gefährliche Waffen stellte man aus diesem Material her.
Die Forscher vermuten, dass es in dieser Zeit auch wichtige Persönlichkeiten gab, welche sich große Grabmäler errichten ließen und besonders reich waren. Wozu man außerdem die Metalle Kupfer und Zinn brauchte und was es mit rasselnden Vögeln auf sich hat, erfahrt Ihr in der zweiten Ferienführung.

Von der Eisenzeit zur Völkerwanderung, 26.07. / 14.00 Uhr

Habt Ihr schon mal von der Eisenzeit, den Germanen und der Völkerwanderung gehört? Mit dem Eisen stand den Menschen wieder ein neues Metall zur Verfügung. Es war besonders hart, ließ sich gut verarbeiten und gab einer ganzen Epoche ihren Namen. Zum Beispiel für die Germanen vor etwa 2000 Jahren war Eisen ein sehr wichtiger Rohstoff.
Es gibt alte Texte, welche über die Germanen berichten, aber auch archäologische Funde können uns viel verraten. So wissen wir, dass sie gute Handwerker und Bauern waren, aber auch gefürchtete Krieger. Viele von ihnen suchten sich im Laufe der Jahrhunderte eine neue Heimat - eine unruhige Zeit hatte in Europa begonnen. Warum Archäolog*innen auch Funde aus dem fernen Rom in Brandenburg ausgraben, berichten wir in der dritten Führung.

Ferienführung Slawisches Mittelalter, 02.08. / 14 Uhr

Wusstet Ihr, dass in Brandenburg an der Havel einst eine slawische Burg stand? Vor mehr als 1000 Jahren wanderten Menschen ein, die wir als Slawen bezeichnen. Sie lebten in vielen Gebieten der heutigen Bundesrepublik und wir kennen noch heute ihre Stammesnamen. Die Slawen waren sehr gute Zimmerleute, die Brücken, Häuser und ganze Burgen aus Holz bauten. Sie verehrten auch zahlreiche Götter, denen sie ebenfalls große Tempel aus Holz. errichteten. Doch auch schönem Schmuck, feinen Textilien und starken Pferden waren die Slawen nicht abgeneigt. Warum man in Brandenburg auch arabische Silbermünzen aus dieser Zeit findet, verraten wir Euch in der vierten Führung.

Ferienführung Mittelalter, 09.08. / 14 Uhr

Das Mittelalter ist doch die Zeit der Ritter und Burgen, oder? Vor ungefähr 800 Jahren begann man in Brandenburg viele neue Dörfer und Städte zu gründen. Große Kirchen und auch Burgen aus Stein wurden nun überall erbaut. Mächtige Könige und einflussreiche Adlige gehören ebenfalls in diese Zeit. Aber auch Bauern, Handwerker, Bürger und Kaufleute sowie Geistliche sind aus der Gesellschaft des Mittelalters nicht wegzudenken.
Wie man sich im Mittelalter kleidete und warum man Pfeffer und Zimt damals in der Apotheke kaufte, erfahrt Ihr in der fünften Führung.

Ferienführung Neuzeit, 16.08. / 14 Uhr

Ab wann beginnt denn die Neuzeit? Und diese nicht auch schon etwas alt? Mit dem Ende des Mittelalters beginnt die Neuzeit. Es handelt sich um eine Epoche, in die viele Entdeckungen und Veränderungen gehören. In der Neuzeit wurde der Buchdruck erfunden, die Welt erkundet und viele neue Techniken entwickelt. Allerdings war das Leben für die Menschen nicht immer Zeit ruhig und friedlich.
Da wir viele Bücher und Funde aus dieser Epoche haben, wissen wir gut über diese Jahrhunderte Bescheid. Was ein Pfeifenbäcker macht und seit wann es bei uns die Kartoffel gibt, wird ebenfalls in dieser letzten Führung erklärt.

Anthropologie-Workshop „Ein wahrer Knochenjob“

Menschliche Skelette sind eine wertvolle Quelle, um Informationen über das Leben Verstorbener zu gewinnen. Anthropologen gelingt es mit medizinischer Sachkenntnis, modernster Technik und geschultem Blick den sterblichen Überresten ihre Geschichte(n) zu entlocken.

In diesem Workshop des Archäologischen Landesmuseums vermittelt die Anthropologin Dr. Bettina Jungklaus Einblicke in ihre Arbeitswelt. Neben einem Grundkurs zur Anatomie des menschlichen Körpers, erfahren die Workshop-Teilnehmer welche Spuren Krankheiten, Verletzungen und Mangelerscheinungen am Knochengerüst hinterlassen. Im Anschluss können die Teilnehmer ihre neugewonnenen Kenntnisse bei ersten Bestimmungen am menschlichen Skelett anwenden.

Kosten: 120 € / Gruppe

Der Workshop ist geeignet für SchülerInnen ab Klasse 5. Auf Nachfrage wird er auch für Erwachsene durchgeführt. Dauer des Workshops: ca. 2 Stunden.

Fragen oder Buchungen unter
Telefon: 03381-410 41 12/13 oder
Mail: info@landesmuseum-brandenburgsäödfkl2_AA.de