Kultur im Kloster – Ein weites Feld

Vor der atemberaubenden Kulisse mittelalterlicher Backsteinarchitektur lädt das Archäologische Landesmuseum Brandenburg das ganze Jahr über zu einer abwechslungsreichen Mischung aus Kunst und Kultur ein. Wenn das einstige Kloster im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe seine Pforten öffnet, bietet sich ein Raum für Begegnung, Austausch und Genuss. Ob bei einer Lesung, einem Konzert, einem Jazzfest, einem sommerlichen Picknick im Klostergarten oder einer Kunstausstellung in den Kreuzgängen – lernen Sie das Archäologische Landesmuseum Brandenburg von seiner kreativen und kunstreichen Seite kennen.


23.08.2026

Kulturpicknick im Klostergarten

23. August 2026, 11.00–15.00 Uhr

Mit dem Kulturpicknick im Klostergarten lädt der Förderverein des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg im Rahmen des Kultursommers zu einem entspannten Sommertag mit Musik, Begegnung und Picknick in besonderer Atmosphäre ein.

Im historischen Klostergarten des Pauliklosters erwartet die Besucherinnen und Besucher eine musikalische Matinee mit Musik von Musikerinnen und Musikern der Freien Musikschule Brandenburg, die in mehreren Spielblöcken das Programm am Vormittag bis in den frühen Nachmittag hinein gestalten.
In einer der Pausen wird zudem eine thematische Führung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums angeboten mit dem Schwerpunkt auf Musik im historischen Kontext sowie auf Speisen- und Getränkekultur früherer Zeiten.

Für die Teilnahme ist eine Reservierung eines Picknickplatzes im Klostergarten erforderlich. Der entsprechende Buchungslink wird rechtzeitig auf dieser Website veröffentlicht.
Optional kann vorab ein Picknickkorb vom Café Pauline bestellt werden. Konkrete Informationen hierzu folgen.

Alternativ dürfen die Besucherinnen und Besucher eigene Picknickverpflegung mitbringen. Wir bitten um Verständnis, dass Getränke nicht selbst mitgebracht werden dürfen, sondern vor Ort zu erwerben sind.

Informationen zu Eintritt, Reservierungsmöglichkeiten etc. folgen in Kürze.

28.03.2026

DIE KOCHENDEN AFFEN von Tine Steen

Die Veranstaltung fällt leider aus!

28. März 2026, 18.00–19.00 Uhr

Was kam zuerst? Der Mensch oder das Kochen? Was hat das Verarbeiten von Nahrung mit unserem Aussehen zu tun? Wie hängen Kochen und Politik zusammen? Wie entstand die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern?

In einer wilden Mischung aus Kochbuch und Kulturgeschichte untersucht die Berliner Künstlerin Tine Steen, wie die tägliche »Manipulation von Nahrung«, die wir heute »Kochen« nennen, nicht nur unsere Körper, sondern auch unsere sozialen Beziehungen geformt hat.
Aber woher weiß man das alles? Wir treffen auf Anthropologen und Naturforscher, die Experimente und Expeditionen durchführen, aber wir schauen in 25 Rezepten unseren urzeitlichen Vorfahren auch genau auf die Finger, um herauszubekommen, mit welchen Tricks und Technologien sie ihr Essen schmackhafter und nahrhafter machten.

»Dieses erste anthropologische kulinarische Projekt ist sowohl unterhaltsam zu lesen als auch unglaublich informativ.« Andreas Platthaus, FAZ

Tine Steen, geboren 1965 in Darmstadt, studierte Malerei in Paris, Rotterdam und an der Städelschule Frankfurt. Sie lebt heute in Berlin und arbeitet künstlerisch mit textilen Masken und Büsten, in denen sie die Konstruktion und Wahrnehmung von Identität u?ber das menschliche Gesicht thematisiert.
1994 gestaltete sie gemeinsam mit dem Architekten Klaus Schlosser das jüdische Mahnmal der Gedenkstätte Buchenwald.
Zum Comic fand sie 2020, als sich aus ihrer bildnerischen Arbeit das Bedürfnis entwickelte, komplexe Geschichten zu erzählen. Im Herbst 2025 erschien ihr Sach-Comic Die Kochenden Affen, der die Entstehung der Menschheit aus der Perspektive des Kochens beleuchtet. Das Projekt war 2023 Finalist beim Comicpreis der Leibinger Stiftung.

Eintritt 5 €

Um verbindliche Anmeldung wird gebeten unter 03381/4104112 Di bis So (jeweils 10 bis 17 Uhr) oder info@landesmuseum- brandenburg.de

Karten können im Vorfeld an der Museumskasse oder auch an der Abendkasse erworben werden.